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Weite Strecken können mit dem eBike mehr oder weniger mühelos zurückgelegt werden, denn der Motor bringt ordentlich Schwung in die Pedale. Wichtige Voraussetzung für eine gelungene Radtour ist jedoch, dass am Ziel - oder zwischendurch - Ladestationen zu finden sind. Denn anders als bei Pedelecs lädt sich der Akku des eBikes nicht durch das Treten während der Fahrt wieder auf. Er muss an einer speziellen Stromtankstelle für eBikes aufgeladen werden.

Gutes Ladestationen-Netz in Deutschland
In Deutschland und einigen Nachbarländern wie Österreich und der Schweiz gibt es bereits eine Vielzahl an Ladestationen - unter anderem auf öffentlichen Plätzen, am Rathaus, in Museen oder Restaurants. Das ist wichtig, da die Ladestationen in erster Linie von Rad-Touristen genutzt werden, die weniger ortskundig sind. An zentralen Stellen sind die Stromtankstellen dann schnell zu finden. Selbstverständlich empfiehlt es sich dennoch, im Vorfeld der Radtour entlang der Route Stromtankstellen für eBikes ausfindig zu machen, um einen akuten Akkuleerstand zu vermeiden.
In vielen touristischen Orten gibt es die Ladestationen an Hauptbahnhöfen oder Leihstationen für Fahrräder. In Großstädten ist das Netz an Ladestationen für eBikes deutlich dichter als in ländlicheren Regionen, aber auch hier kann man sein eBike wieder aufladen. Insbesondere in beliebten Rad-Regionen gibt es viele Ladestationen. Informationen über die Standorte der Ladestationen erhält man beispielsweise von den Tourismusstellen der jeweiligen Städte.

Was gilt es beim Laden der eBikes zu beachten?
Die meisten Ladestationen sind außerhalb von Gebäuden und damit jederzeit öffentlich zugänglich. Theoretisch kann man sein eBike daher auch nachts laden. Sind Ladestationen in Restaurants, Museen oder Rathäusern müssen selbstverständlich die Öffnungszeiten berücksichtigt werden.
Es gibt viele verschiedene Anbieter von Stromtankstellen für eBikes, die auch spezielle Stromstecker haben. In der Regel lassen sich aber alle Stationen mit einem herkömmlichen Schuckostecker anzapfen. Grundsätzlich empfiehlt es sich, das eigene Netzteil im Gepäck mit zu führen. So hat man sein Kabel immer parat und kann das eBike direkt anschließen.
Kosten für das Aufladen des Akkus fallen für gewöhnlich nicht an. Dennoch gibt es einige Ladestationen, die nur mit speziellen Karte des Stromanbieters genutzt werden können. Diese muss im Vorfeld an der Infostelle des jeweiligen Anbieters erworben werden.

Kann man auch bei Regen laden?
Vorsicht bei Regen: Die meisten Netzteile sind wasserempfindlich und können, wenn das eBike im Regen geladen wird, beschädigt werden. Daher sollte immer der Herstellerhinweis beachtet werden, ob ein wasserdichtes Verbindungskabel vorhanden ist oder nicht. Einen großen Vorteil bringen hier Ladestationen mit Schließfächern, denn sie können auch bei Regen genutzt werden. Der Akku wird einfach mit dem Kabel im Schließfach deponiert und angeschlossen. Alternativ bieten viele Stromanbieter Ladestationen mit Überdachung, sodass das E-Bike vor Regen geschützt ist.

Ist das Fahrrad beim Laden sicher?
Beim Laden des eBikes ist der Akku lediglich mit der Stromstation verbunden. Das hindert theoretisch keinen Dieb daran, dass Fahrrad zu stehlen. An einer Stromtankstelle mit Schließfach ist der Akku vor Diebstahl sicher. Grundsätzlich sollte das eBike immer abgeschlossen werden. An einigen Ladestationen gibt es sogar spezielle "Fahrrad-Parkplätze", auf denen man das eBike abstellen und anschließen kann. Wer ganz sicher gehen möchte, kann sich ein lauschiges Plätzchen in einem Café in der Nähe suchen, sodass das eBike immer im Sichtfeld ist.

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